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Granada

Autorenbild: Agnes
Agnes
28. Dez. 2025
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Aug.


Wir verlassen die Gegend um Almería und stellen fest: Die Zeit hier hat uns richtig gut getan. Wir brauchen, neben kulturellen Entdeckungstouren, auch immer wieder Ruhe und Natur. Wenn dann auch noch das kulinarische Angebot stimmt, ist unsere kleine Welt in Ordnung!

Wir staunen noch etwas über das Meer an Plastikfolien. Aber was sollen wir sagen. Es gäbe keine Paprika und keine Erdbeeren zu Weihnachten, wenn sie hier nicht wachsen und gedeihen würden. Eine Riesenindustrie ist hier entstanden. Übrigens gehen 30 % der Produkte davon nach Deutschland!! Die Gegend um Almería ist ein großer Arbeitgeber, und wahrscheinlich ist nicht alles schlecht, wie es auf den ersten Blick scheint. Der Anblick ist etwas verstörend, aber hinter dem Ganzen steckt auch ein ausgeklügeltes System an Tröpfchenbewässerung, um mit den Ressourcen weitestgehend schonend umzugehen.

Aber nun geht's los nach Granada. Wie lange wollten wir schon hierher. Von weitem sehen wir bereits die leicht schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.


Wir haben einen Stellplatz etwas außerhalb der Stadt ausgewählt. Hier können wir uns ein Taxi in die Stadt nehmen, schnell und preiswert.


Am ersten Nachmittag bummeln wir durch die Stadt und haben einen ersten Blick auf die Alhambra. Die Stadt ist ähnlich wie Córdoba reich an Geschäften, Hotels und Restaurants jeglicher Couleur. Erst am nächsten Tag starten wir die Besichtigungstour. Wir haben keine Tourtickets mehr für die Alhambra bekommen, daher muss ein einfaches Ticket um 16:30 Uhr reichen. Wir fahren bereits vormittags in die Stadt und nehmen den langen, steilen Fußweg bis zur Festung. Auf dem entdecken wir einen kleinen Platz, der nach Joe Strummer benannt ist. Stefan klärt auf: Gitarrist und Gründer von "The Clash". Er hat hier wohl seine glücklichste Zeit verbracht und wurde tatsächlich von der Stadt Granada geehrt.

Endlich oben angekommen, merken wir: alles richtig gemacht. Mit unseren Tickets können wir uns alles angucken, außer den Nasridenpalästen selbst. Dafür haben wir den gebuchten Timeslot. Alles passt super, und am Ende haben wir 4 Stunden zum Herumbummeln, Staunen und Besichtigen gebraucht.


Ein herrlicher Nachmittag mit noch überschaubaren Touristenströmen. Wir können das einfache Ticket empfehlen. Den Rest kann man überall nachlesen.

Wir sind glücklich, hier zu sein. Granada ist ein absolut besonderer Ort. Und wir stellen fest, nichts in diesem Land ist vergleichbar. Viele Dinge ähneln sich, sind sichtbare Zeichen der Geschichte, und dennoch hat jeder Ort sein Alleinstellungsmerkmal.


Wir kommen ganz bestimmt wieder. Es gibt noch einiges zu entdecken. Neben all der Kultur ist diesmal die Bar- und Tapaskultur zu kurz gekommen. Das muss nachgeholt werden.


Wir haben aber eine Verabredung: Wir fahren zu Xandra nach Marbella. Endlich ein Wiedersehen mit meiner Freundin nach vielen Jahren!

Auf dem Weg dahin wollen wir einen Abstecher nach Málaga machen, kurzes Shopping in der Markthalle, aber wir finden keinen Parkplatz. Die Stadt ist absolut unmöglich mit Wohnmobil. Also muss die Feinkostabteilung beim Corte Inglés in Marbella herhalten. Teuer und nicht unserem Anspruch genügend, stehen wir aber wenigstens nicht mit leeren Händen bei Xandra vor der Tür, wo uns ein feuchtfröhlicher Abend erwartet :-)


Nach dem Ausschlafen fahren wir noch für ein paar Tage in die Berge hinter Marbella, bevor es endlich nach Tarifa geht.

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