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Salamanca und der beste Schinken der Welt

  • Autorenbild: Agnes
    Agnes
  • 26. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Salamanca, Plaza Mayor

Spanien ist groß. Und Spanien ist so vielfältig. Die Landschaften, Regionen und die Weise, wie hier Menschen leben, wirken oft gegensätzlich. Eben noch Hektik und Geschäftigkeit in der Stadt, dann wieder dieser Gleichklang mit Natur, Tageszeit und Gemeinschaft. Die Städte wirken pulsierend und die kleinen Dörfer scheinen manchmal den Tag zu verschlafen.

Wir wechseln ab, haben aber eine klare Tendenz: wir sind gerne in der Natur und lieben diese kleinen Dörfer, die in ihrem ganz eigenen Rhythmus leben. Wir entdecken dort auch Leben und liebenswerte Details. Freundliche und zugewandte Menschen, kleine Restaurants in denen man fantastisch essen kann. Mittags zum Beispiel zu unschlagbaren Preisen mit regionalen Gerichten, die wahrscheinlich auf keiner Speisekarte außerhalb zu finden sind.

Salamanca wollen wir unbedingt sehen. Auch wenn wir uns wahrscheinlich nicht ausreichend Zeit gelassen haben, wir wissen: es ist ein Ort zum Wiederkommen. Die Stadt ist aufgeräumt und bietet, wie wir annehmen viel Lebensqualität. Es hat eine alte ehrwürdige Uni, einen fantastischen Platz in der Mitte, umsäumt von Arkaden Restaurants, Bars und einer wunderschönen Altbauarchitektur. Kein Wunder, dass man hier so gerne studiert.

Hier spricht man auch das beste Spanisch wie man sagt. Eine T0p Adresse für alle, die ihre Spanischkenntnisse auf ein neues Level bringen wollen. Ich überlege es mir...

Hier treffen wir auch auf Tiki-Taka...die Weltmeister- und Trainerlegende Vicente del Bosque. Ein Sohn der Stadt und hier, mitten in der Altstadt mit einem Denkmal geehrt.

Fussball spielt in diesem Land eine große Rolle. Egal in welches Dorf wir fahren und wenn es noch so einfach anmutet: der Fußballplatz mit Tribüne, Kunstrasenplatz und Flutlichtanlage ist in einem Topzustand. Abends wird gekickt, was das Zeug hält.

Wir reisen langsam südwärts und gleiten durch eine Natur die zunehmend gekennzeichnet ist durch Stein- und Korkeichenwälder. Dazwischen Rinderherden und die berühmten Pata Negra Schweine. Alles scheint so unbegrenzt zu sein. Wir sehen keine Zäune. Nur diese Landschaft und die Tiere, die hier offenbar ein sehr freies und friedliches Leben führen.

Wir kommen nach La Alberca. Eigentlich durch Zufall, weil wir einen Stellplatz etwas abseits suchen.

Es ist eines der ältesten Dörfer südlich von Salamanca am Eingang zur Extremadura. Hier essen wir den vermutlich besten Jamon Iberico de Bellota. Das absolut Beste, was die Region zu bieten hat. Ein Schinken, der wie Marzipan auf der Zunge zergeht. Wir dachten natürlich, das gibt es jetzt überall. Aber leider getäuscht. Bis jetzt haben wir nichts vergleichbares gefunden und somit sind wir verdorben für alle Zeiten.

Wir nutzen den Ort als Ausgangpunkt für eine wunderschöne Wanderung. Mittlerweile sind wir gut im "Training" und trauen uns mit allem rauf und runter immer mehr zu.


Wir laufen durch einen "Zauberwald" und trinken In La Alberca eine Copa mit Weintrauben aus dem Eisfach, als Eiswürfel umfunktioniert. Macht man hier so.

Dieser Ort war in jeder Hinsicht ein Erlebnis. Und wir ziehen es in Erwägung hierher zurückzukommen.

Wir fahren weiter: nächste Ziele sind Caceres und Mérida.


Vamos allá!


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