Durch die Extremadura nach Andalusien
Aktualisiert: 22. Aug.

Wir fahren in den Nationalpark de Monfragüe. Hier gibt es die größten Geier- und Adlerkolonien des Landes und noch viel mehr, wie wir feststellen.
Wir gehen wandern und lassen uns wieder einfangen von einer großartigen Natur. Hier leben Tiere so friedlich und so geschützt, dass sie sich durch gar nichts aus der Ruhe bringen lassen. Geier segeln an uns vorbei, und das Damwild liegt auf dem Weg und steht gar nicht auf. Es kommt uns unwirklich vor, ist aber offenbar hier ganz normal. Es ist kein Gehege, kein Wildpark, einfach nur ein gigantisch großes Stück Nationalpark weit weg von jeglicher menschlicher Zivilisation. Hier am Salto del Gitano, dem Felsen auf dem Bild, haben die Adler und Geier ihre Horste. Von dort starten sie ihre majestätisch anmutenden Flüge. In Gruppen schrauben sie sich in die Höhe, um dann im Tiefflug plötzlich an uns vorbeizugleiten. Ein absolutes Erlebnis.
Unsere nächsten Ziele sind Cáceres und Mérida. Wir hatten uns etwas mehr davon versprochen. Nicht nur, dass die Stellplatzsuche mühsam war, auch die Städte hatten neben ein paar durchaus sehenswerten römischen Ausgrabungen aus unserer Sicht nicht so viel zu bieten. Sagen wir mal so, wir waren nicht spontan verliebt. Wir haben uns dennoch Zeit gelassen und ausgiebige Stadtbummel gemacht und alles auf uns wirken lassen.
Wir biegen ab Richtung Córdoba.
Die nächsten Tage verbringen wir allerdings wieder fernab von irgendwelchen Städten, folgen einem Restauranttipp und feiern unseren Hochzeitstag bei einem wunderbaren Lunch mitten in der Natur. Wo sonst.
Sonntags ist es ja bekanntlich voll in den guten Lokalen, egal wo. Deshalb reisen wir auch pünktlich an. Wir sind die Ersten und stellen fest, es ist alles reserviert. Mitten in the middle of nowhere. Aber wir wären nicht in Spanien, wenn wir nicht doch noch einen kleinen Tisch hingestellt bekämen.
Unser nächster Stopp ist wieder ein kleines Dorf kurz vor Córdoba. Hier gibt's mal wieder einen kostenlosen Stellplatz mit allem Drum und Dran. Danke an die Gemeinde!!Las Navas de la Concepción. Ein kleiner, netter Ort mit allem, was man braucht. Kein Supermarkt, nur ein Tante-Emma-Laden mit Schinken von den eigenen Schweinen und mehreren Kneipen auf dem Dorfplatz, auf dem die Einheimischen von einer Bar zur nächsten wandern. .Wir machen eine herrliche Wanderung, verlaufen uns und müssen den Heimweg über eine steile Serpentinenstraße zurücklaufen. Das war nervig, aber nicht zu ändern. Schön war's allemal.
Jetzt geht's aber endlich nach Córdoba!



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