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Tschüss 2025

  • Autorenbild: Agnes
    Agnes
  • 22. Feb.
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 6. März



Wir hatten ein wunderschönes, aufregendes, einzigartiges Jahr 2025. DANKE! Unser Neujahreswunsch ist ganz einfach: so darf es weitergehen! Wir freuen uns jetzt auf neue Abenteuer, insbesondere unsere Reise nach Marokko. Vorher müssen wir noch einen kurzen Abstecher nach Hamburg machen, um ein paar wichtige Dinge zu erledigen, aber dann wollen wir endlich los.


Aber jetzt der Reihe nach:


Der Dezember war verregnet und stürmisch und der Januar fängt genauso an. Wobei das auch nicht für jeden Tag zutrifft. Es gibt sie, die Wolkenlücken und natürlich entstehen Fotos hauptsächlich bei schönem Wetter. Daher kann es etwas täuschen und der Eindruck entsteht, wir hätten immer nur Bombenwetter.

Wir beschließen bereits Ende Dezember unseren Tarifa Aufenthalt abzukürzen und verbringen Silvester und die ersten Januar Tage in El Palmar. Dieser kleine Surferspot liegt kurz vor Conil de la Frontera. Ich hatte diesen Ort gar nicht so "auf dem Schirm" und wir sind hier mehr durch Zufall gelandet. Ganz am Ende des Ortes finden wir einen Stellplatz, der einen pico bello sauberen Eindruck macht. Empfangen werden wir von dem Mitarbeiter, der den Platz betreut: Esteban. Man könnte sagen, es ist "Freundschaft auf den ersten Blick". Geblieben sind wir 9 Tage! Mit Esteban feiern wir Sylvester, er stellt uns seinen Freunden vor und wir ziehen mit ihm durch Bars und Restaurants, die wir im Leben nicht gefunden hätten. Der Google Übersetzer ist ein Segen und wir können sogar "tiefsinnige Gedanken" mit ihm teilen - und er mit uns. Als wir weiterziehen, versprechen wir uns in Kontakt zu bleiben. Ob das gelingt? An uns soll es nicht liegen:-)

Wir fahren noch einmal nach Tarifa. Stefan hat Geburtstag und wir wollen unbedingt das berühmte Solomillo bei Anca Curro essen. Unglaublich, aber der kleine Laden ist noch genauso wie vor 20 Jahren und das Solomillo immer noch ein "Gedicht".



Wir haben noch ein paar Tage Zeit und fahren zu einem Platz, den wir bereits kennen.

Zwischen Los Barrios und Vejer auf dem Campo gibt es einen kleinen Ort mit einem kostenlosen Stellplatz, der einfach nur ruhig und friedlich ist.(Inklusive Hühnerschar) Genau das brauchen wir gerade, bevor wir nach Deutschland fliegen.

Wir stehen hier 2 Tage und Laufen endlich mal wieder eine größere Runde. Nach dem vielen schlechten Wetter und Mangel an Gelegenheit sind wir etwas ungnädig mit unserem "Körperfeeling" Laufen hilft. Definitiv.

Hühnerbesuch
Hühnerbesuch

Dann geht´s für uns los. Eine Woche Arbeit in Hamburg, die Familie sehen und Freunde treffen. Wir ärgern uns über den Autovermieter und eine "Abzocke" und kriegen einen Riesenschreck, weil unser Batteriesystem im Van von einer Rückholaktion betroffen ist. Das erfahren wir direkt nach der Landung in Hamburg. Aber, wir erreichen den Parkplatzbetreiber in Malaga und er schaltet die Hauptbatterie im Auto ab. Die erste Nacht ist jedenfalls unruhig.


Nach einer Woche sind wir zurück und finden unser Auto in bestem Zustand wieder vor. Das Schnelladesystem für unsere Geräte muss ausgetauscht werden, aber jetzt sind wir wieder da und haben das Ganze im "Blick"!


Auf nach Algeciras

Beim berühmten Carlos (dem besten Ticketverkäufer für die Fähre nach Marokko) werden wir sofort bedient. Nur die Abfahrt verzögert sich noch etwas. Keine einzige Fähre geht rein oder raus. Sturm.

Am übernächsten Tag gibt es ein Zeitfenster und wir haben einfach Glück. Um 14 Uhr, am 24. Januar sind wir in Marokko!



Wir sind aufgeregt und sehr gespannt, was uns in den kommenden Wochen erwartet. Ein kleines Problem gibt es möglicherweise: die Zuverlässigkeit des Internet.

Ich muss arbeiten und damit ist es wahnsinnig wichtig, dass es störungsfrei läuft. Aber jetzt habe ich erstmal Urlaub und wir beschließen so schnell wie möglich in den Süden zu fahren. Wir müssen den Regen und den Sturm hinter uns lassen.

An dieser Stelle ahnen wir noch nicht, das dies genau die richtige Entscheidung war. Die kommenden zwei Wochen wird es in Marokko Überschwemmungen geben. Mit ganzen Evakuierungen von Orten und kleine Städten an der Küste.


Zum Glück ahnen wir nichts. Das Abenteuer Marokko beginnt.

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